Das künstliche Gelenk

Künstliche Hüftgelenke wurden erstmalig vor ca. 60 Jahren bei Operationen eingesetzt. In der Zwischenzeit haben viele Verbesserungen und Optimierungen dazu geführt, dass es gelingt, das künstliche Hüftgelenk primär fest und stabil im Körper zu verankern und auch zu gewährleisten, dass dies über viele Jahre so bleibt. Das Hüftgelenk wird dabei auf der Pfannenseite wie auch auf der Kopfseite ersetzt.

Hüftpfanne:

Eine meist aus Titan bestehende Metallpfanne wird in den noch tragfähigen Pfannenknochen des Beckens, häufig in einer sog. Pressfit-Technik eingebracht. In diese Metallpfanne wird dann zusätzlich ein Kunststoff- oder Keramikeinsatz eingesetzt.

Hüftschaft:

Nach Entfernung des Hüftkopfes und des Schenkelhalses wird in den röhrenförmigen Oberschenkelknochen ein meist aus Titan bestehender Prothesenschaft eingebracht. Dies erfolgt zumindest in Deutschland häufig zementfrei. Nur bei sehr schwachen Knochen wird hierzu der Schaft einzementiert. Auf den Hals des Prothesenschaftes wird dann ein aus Keramik oder Metall bestehender Prothesenhüftkopf aufgesetzt.

Beides Hüftpfanne und Hüftschaft  bilden , nach Einrenkung des Kopfes in die Pfanne wieder eine normal und schmerzfrei  funktionierende Gelenkbewegung.

 

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